Warzen bekämpfen – so geht’s


Lästiges Hautproblem
Warzen Salicylsäure
mauritius images / Alessandro Grandini / Alamy / Alamy Stock Photos

Warzen sind ein häufiges Problem. Vor allem Kinder und Jugendliche bringen sie gerne aus Hallenbädern und Gemeinschaftsduschen mit. Wie wird man sie am besten wieder los?

Woher kommen Warzen?

Warzen entstehen meist durch eine Infektion mit Humanen Papillomaviren (HPV). Solche Viren tragen mindestens 10 % der Bevölkerung in sich. Die Viren können durch direkten Hautkontakt oder indirekt über Gegenstände übertragen werden, z.B. über Handtücher oder Rasierer. Eine einfache Hautverletzung reicht dann für die Ansteckung aus. Nach 1-3 Monaten bildet sich an der infizierten Hautstelle eine verhornte Hautwucherung, die Warze. Diese gibt es in verschiedenen Formen: rund, linsenförmig flach oder gar spitz hervortretend. In den meisten Fällen gewinnt das Immunsystem die Oberhand und die Warzen heilen innerhalb von Wochen oder Monaten von selbst ab. Wer nicht darauf warten will, kann auf verschiedene Methoden zurückgreifen.

Ein Problem, viele Methoden

Die gängigste Empfehlung gegen Warzen ist die Behandlung mit Salicylsäure-Lösung. Diese wird direkt auf die Hautwucherungen aufgetragen und weicht die Hornschicht auf. So kann das überschüssige Gewebe mit einer Feile oder Schere abgeschabt werden. Das wird über 6 Wochen zwei-bis dreimal täglich durchgeführt. Eine andere Empfehlung lautet, vor dem Auftragen ein warmes Fußbad zu nehmen und bereits vor dem Auftragen aufgeweichtes Gewebe abzuschaben, damit das Mittel gleich tiefer angreifen kann. Hier muss man nur einmal täglich aktiv werden, die Therapie dauert aber 12 Wochen.

Wichtig ist bei beiden Methoden, dass das Gewebe um die Warze herum vor dem scharfen Mittel geschützt wird, etwa mit einer Schicht Vaseline oder fetthaltiger Pflegecreme. Achten Sie darauf, zum Abschaben benutzte Instrumente zu reinigen und zu desinfizieren, und berühren Sie die offenen Hautbereiche nicht, sonst könnten Sie die Viren weitertragen,

Therapie hartnäckiger Fälle

Sind Warzen hartnäckig, empfiehlt sich der Gang zur hautärztlichen Praxis. Dort gibt es noch andere Behandlungsmethoden: etwa das Vereisen mit flüssigem Stickstoff (Kryotherapie), das Abtragen mit Elektrokauter oder Laser, das Einspritzen von immunmodulierenden Medikamenten in die Warze oder die photodynamische Therapie. Bei letzterer wird bei der Lichtbehandlung ein vorher gespritzte Medikament aktiviert. Es werden nicht alle Therapien von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt – aber meist sind sie auch nicht nötig.

Quellen: 

News

Unterschätztes Krebsrisiko
Unterschätztes Krebsrisiko

Häufiger als gedacht

Fast jeder Zweite erkrankt im Laufe seines Lebens an Krebs. Doch nur wenige halten ihr eigenes Risiko für hoch. Das zeigt eine Befragung des Deutschen Krebsforschungszentrums.   mehr

Antidepressiva schrittweise absetzen?
Eine Frau hält Antidepressiva in Tablettenform in der Hand.

Studie zu Symptomen

Viele Menschen nehmen zeitweise Antidepressiva – in Deutschland sind es etwa 8 bis 10 Prozent. Doch was passiert eigentlich, wenn die Betroffenen die Medikamente wieder absetzen möchten?   mehr

Hautreizung unter Windeln vermeiden
Blick auf die Windel eines Babys. Ob Baby oder Erwachsener, Hautpflege beugt Reizungen vor.

Ob Baby oder alter Mensch

Windeln halten Jung und Alt trocken, doch darunter kommt es durch den Kontakt mit Urin und Stuhl leicht zu Hautirritationen. Wie lässt sich vorbeugen?   mehr

Verhütung in der Perimenopause
Verhütung in der Perimenopause

Passt die Methode noch?

Nähert sich eine Frau den Wechseljahren, nimmt die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft ab. Muss dann noch verhütet werden und wenn ja, mit welcher Methode?   mehr

Impfungen im Herbst
Impfungen im Herbst

Hochsaison für Infektionen

In der kalten Jahreszeit nehmen Atemwegsinfekte wieder zu. Für viele Menschen sind jetzt Impfungen empfohlen. Was hat sich geändert und wo gibt es gute Informationen?    mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren

Ratgeber Thema im November

Dem Lipödem Einhalt gebieten

Dem Lipödem Einhalt gebieten

Von Kompression bis Liposuktion

Lipödeme sind nicht einfach eine Form von Übergewicht, sondern eine eigenständige Erkrankung. Neben ... Zum Ratgeber
Neue Apotheke
Inhaberin Jana Klinkel
Telefon 03675/80 60 10
Fax 03675/40 68 62
E-Mail info@neue-apotheke-sonneberg.de